Achtung!!! Schon auf M+S-Reifen gewechselt?


Gemäß § 2 Abs. 3 a StVO sind Fahrzeugführer verpflichtet, bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sogenannte M+S-Reifen (Matsch & Schnee) zu nutzen. Wer dies nicht beachtet, muss mit erheblichen Geldbußen, Punkten und sogar dem Verlust des Versicherungsschutzes rechnen.


Diese Pflicht gilt nicht nur für das eigene Fahrzeug. Auch wer sich ein Fahrzeug leiht oder mietet muss kontrollieren, ob das Fahrzeug über M+S-Reifen verfügt.


Unbeachtlich ist, ob es sich um reine Winterreifen oder Ganzjahresreifen handelt. Voraussetzung ist jedoch, dass die Reifen über das M+S-Symbol auf der Seitenfläche und noch mindestens über eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern verfügen.


Diese Voraussetzungen werden auch durch die Polizei kontrolliert. Weisen die Reifen diese Eigenschaften nicht (mehr) vor, droht ein Bußgeld in Höhe von 40,00 Euro. Kommt es infolge der falschen Bereifung sogar zu einer Behinderung des Straßenverkehrs, hat der Fahrzeugführer mit einem Bußgeld in Höhe von 80,00 Euro und einem Punkt in Flensburg zu rechnen.


Wussten Sie schon?

Wird die fehlerhafte Bereifung ursächlich für einen Verkehrsunfall, so kann es passieren, dass die Kaskoversicherung die Zahlung teilweise oder vollständig ablehnt!

 

Alkohol am Lenker - Lieber ohne Fahrrad zur Kieler Woche!


„Ich fahre mit dem Fahrrad, dann kann ich auch was trinken!“ Diese oder  ähnliche Erklärungen höre ich immer wieder. Es ist jedoch ein weit verbreiteter Irrglaube, dass das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss uneingeschränkt erlaubt ist.

 

Genau wie bei der Nutzung eines Kraftfahrzeuges kann eine Trunkenheitsfahrt gem. § 316 StGB auch mit dem Fahrrad begangen werden. Entscheidend ist auch nicht die Promillegrenze allein, sondern, ob das Fahrrad noch sicher geführt werden kann.

 

Ist dies nicht der Fall, so kann ab 0,5 Promille bereits eine Ordnungswidrigkeit vorliegen. Ist es aufgrund der Fahrunsicherheit sogar zu einem Verkehrsunfall gekommen, so liegt bereits ab 0,3 Promille eine Ordnungswidrigkeit vor.

 

Ab 1,6 Promille liegt, unabhängig von der Fähigkeit das Fahrrad sicher zu führen, die sog. absolute Fahruntüchtigkeit vor. Ab diesem Grenzwert wird von der Fahrerlaubnisbehörde zudem das sog. medizinisch-psychologische-Gutachten (MPU), umgangssprachlich auch Idiotentest, angeordnet. Wer hierbei nicht besteht, dem wird der Führerschein dauerhaft entzogen!

 

Auch bei Fahrradfahrten unter Einfluss von Drogen oder anderen bewusstseinsverändernden Stoffen kann eine Entziehung der Fahrerlaubnis drohen.

 

Da die Promillegrenzen und der Einfluss von Drogen sehr schwer zu schätzen sind und ein lustiger Abend auf der Kieler Woche durchaus länger dauern kann, rate ich dazu, das Fahrrad nach dem Konsum von Alkohol und/oder Drogen lieber stehen zu lassen!

24h SERVICE - Strafverteidiger - NOTDIENST KIEL

 

Für den Fall, dass Sie sofort einen Strafverteidiger benötigen, erreichen Sie mich unter folgender Handynummer. Bitte beachten Sie, dass diese Rufnummer ausschließlich für Notrufe zur Verfügung steht.

 

0177 / 216 94 42

 

 

 

Rechtsanwalt

Philip Storjohann

 

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